Neuer Vorstand bei den Wirtschaftsjunioren. Präsident Carsten Voss wird von drei Frauen unterstützt.
Carsten Voss ist umgeben von Frauen – im Vorstand der Wirtschaftsjunioren Ostbrandenburg. Ihm stehen Monique Möbus-Zweig (Vize-Präsidentin und Geschäftsführerin Automobilhandel Möbus GmbH), Nadine Auras (Past-Präsidentin und Pressesprecherin EWE ENERGIE AG, Geschäftsregion Brandenburg/Rügen) und Yvonne Zinke (Schatzmeisterin und Geschäftsführerin Autohaus Zinke GmbH) als Vorstandsmitglieder zur Seite. Bildung und Wirtschaft verknüpfen Der 29-jährige Unternehmer (Voss & Co. Werkzeug- und Vorrichtungsbau GmbH) engagiert sich seit 2008 bei den Wirtschaftsjunioren. Das Thema Nachwuchs liegt dem Vater einer Tochter besonders am Herzen. Er möchte die Verknüpfung von Bildung und Wirtschaft im Kreis weiter vorantreiben. „Bildung ist für die Wirtschaftsjunioren deutschlandweit ein wichtiges Thema, das über die Zukunft des Standortes entscheiden wird. Deshalb werden auch 2011 Bildungsprojekte wie ‚Wirtschaftswissen im Wettbewerb’ oder der ‚Preis der Wirtschaftsjunioren’ ein Schwerpunkt unserer Arbeit vor Ort sein.“ Mit „Jeder kennt einen, jeder bringt einen“, unterstrich Voss eines seiner Ziele in seinem Präsidentenjahr. „Es liegt an uns allen, für unseren Verband zu werben und Interesse zu wecken. Wir wollen der jungen Generation mehr Mut zur beruflichen Selbstständigkeit machen. Dafür bieten wir Kontakte in die Region, Beratung, Unterstützung und mit den Wirtschaftsjunioren einen starken und aktiven Verband.“ Das Gewinnen weiterer junger Führungskräfte für die Wirtschaftsjunioren sei eine ständige Aufgabe. Ins Stadion des 1. FC Union Berlin Desweiteren soll in 2011 ein WJ-Förderverein gegründet werden. Wiederholt wird mit Neuntklässlern „Wirtschaftswissen im Wettbewerb“ durchgeführt und Diplomarbeiten werden mit dem „Preis der Wirtschaftsjunioren“ ausgezeichnet. Terminiert sind schon Besuche im BMW-Motorradwerk und im 1. FC Union Berlin-Stadion. Es wird in 2011 einen Studiobesuch beim RBB, ein Gesundheitsseminar und vieles mehr geben. Im Mai werden die Partner-Wirtschaftsjunioren in Heilbronn besucht. In der Organisation der Wirtschaftsjunioren bleibt es also spannend und geistreich. Spannend und geistreich So jedenfalls empfindet es André Blietz. Der Mann von der AXA-Generalvertretung in Eisenhüttenstadt konnte auf der jüngsten Zusammenkunft als Mitglied aufgenommen werden. Er bedankte sich herzlich für den warmen Empfang, der ihm bei den Wirtschaftsjunioren bereitet worden sei. Ihn aufzunehmen, war der letzte Akt der scheidenden Präsidentin Nadine Auras. Das erste Bier zahlte der IHK-Präsident Gäste des Abends waren unter anderem Dr. Ulrich Müller, der Präsident, und Gundolf Schülke, der Hauptgeschäftsführer der IHK Ostbrandenburg. Beide zeigten sich angetan von der Arbeit der jungen Leute. Nicht zuletzt deshalb gab wohl der Präsident die erste Runde Bier des Abends aus.

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Tobias Schuhmacher führt Wirtschaftsjunioren - Mainzer Rechtsanwalt zum Bundesvorsitzenden gewählt
Karksruhe, 4. September 2010.
Die Wirtschaftsjunioren Deutschland haben auf ihrer Bundeskonferenz in Karlsruhe den Mainzer Rechtsanwalt Tobias Schuhmacher zum Bundesvorsitzenden 2011 gewählt. Am 1. Januar des kommenden Jahres wird er die derzeitige Bundesvorsitzende Dr. Eva Fischer turnusgemäß ablösen und für ein Jahr an der Spitze des größten deutschen Verbandes junger Unternehmer und Führungskräfte stehen. „Wir stehen vor einem demographischen Wandel, dessen Ausmaß vielen von uns noch nicht bewusst ist“, sagt der zukünftige Verbandschef. „Deutschland muss bei seinen Reformen deshalb endlich Gas geben.“ Zentrales Thema des kommenden Jahres soll darum die Zukunftsfähigkeit des Standortes Deutschland werden. „Wir als junge Unternehmer müssen ein Frühwarnsystem sein und den Finger in die Wunde legen, wenn die Politik uns Chancen verbaut“, betont Schuhmacher. Das betreffe den Reformstau in der Bildungspolitik ebenso wie die aktuelle Rentendiskussion. „Wir als Wirtschaftsjunioren stehen mit unserem ehrenamtlichen Engagement für ein ehrbares Unternehmertum, das sich für den Standort Deutschland einsetzt – und dabei aber auch manchmal unbequem ist“, sagt Schuhmacher. Tobias Schuhmacher ist seit 2005 bei den Wirtschaftsjunioren aktiv und war unter anderem Kreissprecher der Mainzer Wirtschaftsjunioren und Mitglied im Landesvorstand Rheinland-Pfalz. Als Rechtsanwalt hat er sich auf die Bereiche Allgemeines Zivilrecht, Arbeitsrecht und Privates Baurecht spezialisiert. Neben seinem Engagement bei den Wirtschaftsjunioren ist er ehrenamtlich im Rahmen des Rechtsanwaltssprechtags der IHK für Rheinhessen tätig. Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) bilden mit rund 10.000 aktiven Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft den größten deutschen Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren. Bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Mrd. Euro Umsatz verantworten sie rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze. Seit 1958 sind die
Wirtschaftsjunioren Deutschland Mitglied der mehr als 100 Nationalverbände umfassenden Junior Chamber International (JCI). |
Wirtschaftsjunioren: Benzinpreiserhöhung = Wachstumsbremse
„Nach einer Durststrecke geht es mit der Konjunktur vorsichtig bergauf und die Unternehmer blicken optimistischer in die Zukunft. Die Frühlingsgefühle der Wirtschaft werden durch Vorstöße wie eine generelle Benzinpreiserhöhung im Keim erstickt“, sagt Eva Fischer, Bundesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Deutschland, zur Forderung von Bundespräsident Köhler nach einer Erhöhung der Spritpreise. Die Wirtschaftsjunioren setzen sich ein für ressourcenbewusstes Handeln und machen sich stark für Innovationen. „Als Vertreter der jungen Generation sind wir für umweltverträgliches Wirtschaften, aber eine Erhöhung der Benzinpreise ist ein falsches Signal und zudem zu kurz gesprungen. Was wir wirklich brauchen, sind mehr Anreize und Investitionen in Innovationen und Forschung. Umweltfreundlichere Autos schützen den Planeten besser als höhere Benzinpreise“, so Fischer. Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) bilden mit rund 10.000 aktiven Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft den größten deutschen Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren. Bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Mrd. Euro Umsatz verantworten sie rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze. Seit 1958 sind die Wirtschaftsjunioren Deutschland Mitglied der mehr als 100 Nationalverbände umfassenden Junior Chamber International (JCI). Weitere Informationen gibt es unter www.wjd.de |
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Ausgezeichnet wurde ein neues Community-Projekt der Wirtschaftjunioren Ostbrandenburg.
„Wir haben den Wirtschaftsjunioren damit einen weltweiten Marktplatz geschaffen, auf dem sie sich treffen und Informationen austauschen können“, erklärt Roy Popiolek. Er ist der Ideengeber und geistige Vater des Projektes. Der diplomierte Geowissenschaftler hat die Seite http://jci.livemap.de entwickelt und ins weltweite Datennetz gestellt. „Dieses Angebot ist vergleichbar mit Xing oder Facebook, allerdings ist unser Netzwerk nur für die deutschen Wirtschaftsjunioren und die Mitglieder des Weltverbandes JCI (Junior Chamber International) bestimmt.“
Erst seit März steht dieses Angebot im Netz. „Trotzdem sind auf unserer Plattform schon fast 500 Wirtschaftsjunioren aus 77 Ländern gemeldet“, sagt Roy Popiolek. Er stellt aber nur die Seite zur Verfügung. Jeder Wirtschaftsjunior muss selbst entscheiden, ob und mit welchen Daten er sich auf diesem Marktplatz präsentiert. Name, Land, berufliche Entwicklung, Sprachen, Hobbys und viele weitere Angaben sind möglich. „Ich will das Wissen, die Erfahrungen und Fähigkeiten der Wirtschaftsjunioren zum Nutzen aller zusammenführen.“ Weltweit gehören der Organisation der jungen Unternehmer und Führungskräfte rund 100 000 Mitglieder an. Hinzu kommen viele ehemalige Wirtschaftsjunioren und Ehrenmitglieder. Sie alle können dieses neue Portal nutzen.
Quartier und Arbeit vermittelt
Bislang ist die Seite bereits in den sieben wichtigsten Weltsprachen verfügbar. Weitere Übersetzungen werden vorbereitet. Neben den Informationen zu den einzelnen Mitgliedern der Wirtschaftsjunioren gibt es auch einen Eventkalender mit wichtigen Veranstaltungshinweisen. Andere Projekte sollen noch eingefügt werden. So werden noch Kulturtipps oder Verhaltenshinweise für den Besuch anderer Länder einfließen. „Wer könnte die besser gestalten als die Wirtschaftsjunioren von dort?“ Die Community lebt von ihren Mitgliedern, je mehr sie nutzen und mitgestalten, umso erfolgreicher ist sie. Die ersten ganz praktischen Erfolge gab es bereits. „Eine Wirtschaftsjuniorin aus Japan hat für einen dreiwöchigen Aufenthalt in Berlin ein Quartier gesucht und über die Plattform auch gefunden“, erzählt Popiolek. Ein deutscher Wirtschaftsjunior erhielt auf der Seite Hilfe bei der Jobsuche und konnte somit seinen Arbeitsaufenthalt in Australien verlängern.
Zum praktischen Nutzen kam nun noch die moralische Anerkennung hinzu. Auf der diesjährigen Bundeskonferenz der Wirtschaftsjunioren erhielt die Gemeinschaft Ostbrandenburg den „Bundespreis Internet“ für das Projekt http://jci.livemap.de . Die Auszeichnung konnte Roy Popiolek aber in Darmstadt nicht persönlich in Empfang nehmen. „Ich war gerade geschäftlich in Texas unterwegs.“ Der 41-Jährige ist seit 1997 Inhaber der Firma Livemap in Rüdersdorf. Sie gestaltet Internetseiten und verarbeitet Geoinformationen. Dabei werden Daten mit Landkarten verknüpft. Für Mecklenburg-Vorpommern ist so beispielsweise ein besonderer Reitwegekatalog und für Brandenburg eine Landeskarte archäologischer Funde entstanden. Ganz nebenbei in seiner Freizeit hat Roy Popiolek auch das Portal für die Wirtschaftsjunioren entwickelt. Auch dabei werden Daten und Landkarten miteinander verbunden. „Ich kann Beruf und Hobby einfach nicht trennen.“
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Dr. Eva Fischer löst den amtierenden Bundesvorsitzenden Stefan Kirschsieper an der Spitze der Wirtschaftsjunioren ab.
Auf ihrer Bundeskonferenz 2009 in Darmstadt haben die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) am vergangenen Wochenende Dr. Eva Fischer zur Bundesvorsitzenden 2010 gewählt. Zum 1. Januar 2010 wird sie den amtierenden Bundesvorsitzenden Stefan Kirschsieper an der Spitze des größten deutschen Verbandes junger Unternehmen und Führungskräfte ablösen und ein Jahr lang die Wirtschaftsjunioren führen.
Mit gerade erst 31 Jahren steht Dr. Eva Fischer als jüngste Vorsitzende aller Zeiten dem größten Verband junger Unternehmer und Führungskräfte mit 10.000 Mitgliedern vor. Als Mitglied des Bundesvorstands 2009 und International Officer ist sie derzeit für die internationalen Aktivitäten des Verbandes zuständig und repräsentiert die Wirtschaftsjunioren bei Konferenzen und Veranstaltungen im Ausland. Die Geschäftsführerin des Zentrums für Fernstudien und Universitäre Weiterbildung an der Universität Koblenz-Landau bringt künftig ihre Kompetenz in Bildungsfragen in den Verband ein und wird sich in ihrer Amtszeit für Bildung als Schwerpunktthema der Wirtschaftsjunioren stark machen.
„Bildung ist für die Wirtschaftsjunioren das Thema, das über die Zukunft des Standorts Deutschland entscheiden wird, und deshalb werden auch 2010 Bildungsprojekte ein Schwerpunkt unserer Arbeit sein“, sagt die zukünftige Bundesvorsitzende. „Im Bundestagswahlkampf haben alle Parteien auf Bildung gesetzt. Im ersten Jahr der neuen Regierung werden wir als junge deutsche Wirtschaft und Vertreter der nächsten Generation überprüfen, ob und inwieweit die Wahlversprechen umgesetzt werden“, gibt Dr. Fischer als Devise für die Verbandsarbeit im nächsten Jahr aus. „Deutschland braucht Innovationen, um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein. Wir brauchen aber nicht nur technische Innovationen, sondern auch Innovationen und Reformen für unser Bildungssystem, um im internationalen Wirtschaftswettbewerb weiter vorn mitspielen zu können“, so Dr. Eva Fischer.
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